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Bei der Bezeichnung „International Okinawa Budo Federation“ für den deutschen Sprachgebrauch und korrekter Weise „Kokusai Okinawan Kempo Renmei oder Kokusai Okinawan Budo Renmei, für den internationalen Verkehr, waren es nachstehende Gründe, die Soke H.W. Köhnen zu der Namensgebung veranlassten:

1.International (Kokusai)

Mit dieser Bezeichnung sollte die Tätigkeit der Organisation nicht national beschränkt sein, außerdem wurde sie so gewählt, damit auch andere Systeme und Stil weltweit hier eingepasst werden können.

2. Okinawa

Da die Bezeichnung „Uchinadi“ sowie „Ryukyu“ hierzulande weniger bekannt ist, wurde die Bezeichnung Okinawa gewählt, die man in der heutigen Zeit mit der Insel Okinawa ja auch weltweit assoziiert.

Als Ursprungsland für einen Großteil der durch Soke H.W. Köhnen gelehrten und betreuten Systeme wählte er Okinawa in der Bezeichnung, um hier dem Ursprung dessen, was er gelernt hat seine Ehrerbietung entgegen zu bringen.

3. Budo (Kempo)

Mit dem Begriff Budo soll zunächst einmal die Bindung an japanische System zum Ausdruck gebracht werden. In der internationalen Bezeichnung Kempo wird sowohl die japanische, wie auch die chinesische Verbindung bezeichnet.

4. Federation /Renmei)

Dies steht für Vereinigung, Gesellschaft

Durch die Gründung der International Okinawa Budo Federation sollte im Rahmen der Interessengemeinschaft um Soke H.W. Köhnen herum zunächst eine Möglichkeit einer Zusammenarbeit geschaffen werden, in der sich die traditionellen Denkweisen und Grundlagen mit den heutigen Auffassungen und Einstellungen praktizieren lassen.

Darüber hinaus sollte aber auch ein sportliches Betätigungsfeld geschaffen werden, in dem sich die verschiedenen Stile und Systeme nach einer gemeinschaftlichen Grundlage in sportlichen Veranstaltungen Leistungsmäßig messen können.Darüber hinaus sollte die International Okinawa Budo Federation auch anderen Schulen, Verbänden und Organisationen eine Möglichkeit der unbürokratischen undunpolitischen Betätigung bieten.

Anders, als in zahlreichen anderen Verbänden, in denen es in erster Linie nur um Wettkampf und Graduierungen geht, erstreckt sich die Auffassung von Soke H.W. Köhnen jedoch auch auf die Vermittlung rudimentärer Einstellungen und Lehren, die Budo als Lebensschulung betrachten.

Die Vermittlung der theoretischen und praktischen Grundlagen im Sinne der Gesunderhaltung (Shiatsu, Kuatsu, chinesische Medizi), das Wissen um die Hintergründe der Kampfkünste, psychologische Schulung etc. sind weitere Tätigkeitsgebiete der International Okinawa Budo Federation.

Da alles immer einer ständigen Veränderung unterliegt und damit auch entsprechende Entwicklungsphasen eingeleitet werden, die Generations- und Gesellschaftsbedingt sind, erfordert auch die Entwicklung der IOBF eine ständige Anpassung an die Gegebenheiten, ohne dabei den traditionellen Hintergrund zu verlassen