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神剣無心魂流 剣術

Shinken - Mushin - Tamashiiryu  Kenjutsu

Das Schwert ist die Seele des Kriegers 

Aber das Schwert ist viel mehr.

Zuallererst ist es GREIFBAR in unserer Mitte!

Dann ist es ein Zeichen von Entschlossenheit und Tatkraft.

WIR bewegen unser Schwert!

Es zu führen heißt: VERTRAUEN! Vertrauen in die eigene Kompetenz, Vertrauen in die Kompetenz des anderen.

Das Schwert zeigt unsere Fehler. Unsere Ängste. Aber auch unsere Fortschritte.

So ist das Schwert ein intimer Spiegel unserer Seele. Lernen wir sie zu fassen!

Kenjutsu bezeichnet die Kunst ein Schwert im Kampf zu führen, vor allem unter dem Aspekt, dass es bereits gezogen ist. Bis ins 19. Jh. lassen sich über 2000 Kenjutsu-Schulen nach-weisen, die alle ihre eigenen Prinzipien oder Stile besaßen. Iaijutsu auf der anderen Seite war des Studiums der Möglichkeiten ein Schwert zu ziehen und einen effizienten Schnitt zu machen - In ein und derselben Bewegung. Die Entwicklung des Iaijutsu wird vor allem Hayashizaki Jinsuke Shigenoku zugeschrieben, der die schon vorhandenen Techniken weiterentwickelte und bekannt machte.

Im Budokan wird das Shinken´-Mushin - Tamashiiryu-Kenjutsu gelehrt. Es beinhaltet die verschiedenen Techniken und Taktiken diverser japanischer und okinawanischer Schwertschulen in denen Soke H.W. Köhnen unterrichtet wurde. Die Grundausbildung erfolgt zu-nächst mit dem Bokken, dem Holzschwert. Erst wenn der Schüler sich über die Bedeutung dessen, was er macht im Klaren ist, beginnt die Ausbildung mit dem Schwert.

Im 8. Jahrhundert n. Chr. tauchte das erste Mal die Form und Gestalt des als Nippon-to bezeichneten Schwertes auf. Diese Schwertart wird als die Seele des Bushi bezeichnet; sie war ein Symbol für alles, was er repräsentierte: er lebte mit ihr und er starb durch es.  Der Bushi war durch diesen Umstand gezwungen, die umgängliche Meinung über Leben und Tod hinter sich zu lassen und neues zu leben.

Das Schwert erhält somit den doppelten Verwendungszweck: einen von außen an-greifenden Feind zu besiegen und das beschränkte Selbst hinter sich zu lassen. In der Geschichte des Gebrauches dieses Schwertes findet man zwei unterschiedliche Begriffe: Kenjutsu und Iaijutsu. Es gab eine Vielzahl von Schwertschulen und auch heute noch sind über 1500 Schwertschulen bekannt. Welches nun die Richtige ist, dies muss jeder selbst beurteilen. In der IOBF wurden von Soke Heinz Köhnen die wichtigsten Techniken aus den verschiedenen Schwertschulen zu einem System zusammengefasst, zum Shinken Mushin Tamashiiryu Kenjutsu. Dies soll wie alle anderen Systeme kein eigenes System darstellen, es soll lediglich die besten und wichtigsten Techniken der Schwertkampfkünste vereinen. Die Zulassung zum Kenjutsu-Training mit dem Katana erfolgt nach einem ausführlichen Bokken-Training. In diesem Training werden die Grundlagen des Kenjutsu vermittelt. Die Ausbildung im Kenjutsu erfolgt in der Regel auf Lehrgängen, bei denen dann die Prinzipien und das Handling ausführlich vermittelt werden können.