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Es ist nicht so einfach, die Entstehung und frühe Entwicklung von alten überlieferten Techniken und Verfahren wiederzugeben. Meist wurden in früher Zeit effektive Methoden nur von Vater zu Sohn oder anderwärtig innerhalb einer Familie weitergegeben.  Aufzeichnungen in irgendeiner Form gab es nicht, da es ja auch nicht erforderlich war, jemand Fremden etwas von dem internen Wissen zu vermitteln.

Da in der heutigen Zeit zudem immer mehr Wert auf körperliche Fitness oder sportliche Betätigung gelegt wird, sind natürlich viele elementare Faktoren der Kampfkünste in Vergessenheit geraten. Dabei sind körperliche Fitness und sportliche Betätigung Nebenfaktoren einer Kampfkunst, jedoch nicht allein ausschlaggebend. Kampfkunst, auch als Budo bezeichnet ist eine Art Lebensschulung, da die Vermittlung der Prinzipien, Taktiken, Strategien usw. auch auf alle Bereiche des „normalen“ täglichen Lebens anwendbar sind. .Die Vielzahl der heute vorhandenen Systeme, die alle für sich den Titel der „ultimativen“ Stile in Anspruch nehmen, jedoch meist nur einseitige Spezialisierung von Techniken und Kampfprinzipien fördern, die zumeist nur sportlichen Charakter haben, macht es natürlich schwierig ein System, wie Goshinryu Kempo zu vermitteln. Durch den Einfluss verschiedener Faktoren, die ja auch mit der kulturellen Bedeutung Okinawas in Verbindung stehen wurde dieses System zu einem effektiven Kampfkunstsystem. In der weiteren Entwicklung war das Goshinryu Kempo zunächst nur den Erstgeborenen der Fürstenhäuser Okinawas zugängig. Die Nähe zu China und der Kontakt vor allem zu den südchinesischen Provinzen brachten einen regen Handels- und Kulturaustausch mit sich.  Dadurch wurden auch viele Kampfkunstsysteme Okinawas beeinflusst. Viele Kampfkunstlehrer, die die okinawanischen Systeme maßgeblich beeinflussten oder okinawanische Kampfkunstexperten besuchten die Provinz Fukien in Südchina und tauschten dort ihre Kenntnisse mit denen der südchinesischen Meister aus.

Die Kampfkünste Okinawas wurden aber auch durch die Seefahrer (hier auch viele Piraten, die vor der Küste ankerten), die natürlich ihrerseits ebenfalls verschiedene Kampfkünste praktizierten, beeinflusst. Da über mehrere Zeiträume ja auch freundschaftliche Kontakte mit den Samurai Familien Japans, deren Daimyos und Clans bestanden, hatten die Bewohner Okinawas viele Möglichkeiten die externen Kampfkünste in ihre eigene Kampfkunst zu integrieren.  Die okinawanische Kampfkunst entwickelte sich  in einer starken Verbindung zur Okinawanischen Kultur und Denkweise. Über einen Zeitraum von 500 Jahren hinweg, von 1372 bis 1872/79, hatte das kleine Königreich Ryukyu einen treuen Tributstaat Chinas dargestellt, dessen Oberschicht in außerordentlichem Maße sinisiert war. Viele Kampfkunstsysteme auf Okinawa wurden dadurch beeinflusst. Die Kampfkunstlehrer, die die awanischen Systeme maßgeblich beeinflussten oder okinawanische Kampfkunstexperten besuchten die Provinz Fukien in Südchina und tauschten dort ihre Kenntnisse mit denen der südchinesischen Meister aus.

Die Kampfkünste Okinawas wurden aber auch durch die Seefahrer (hier auch viele Piraten, die vor der Küste ankerten), die natürlich ihrerseits ebenfalls verschiedene Kampfkünste praktizierten, beeinflusst. Da über mehrere Zeiträume ja auch freundschaftliche Kontakte mit den Samurai Familien Japans, deren Daimyos und Clans bestanden, hatten die Bewohner Okinawas viele Möglichkeiten die externen Kampf-künste in ihre eigene Kampfkunst zu integrieren.

Die okinawanische Kampfkunst entwickelte sich  in einer starken Verbindung zur Okinawanischen Kultur und Denkweise. Über einen Zeitraum von 500 Jahren hinweg, von 1372 bis 1872/79, hatte das kleine Königreich Ryukyu einen treuen Tributstaat Chinas dargestellt, dessen Oberschicht in außerordentlichem Maße sinisiert war.  Die enge kulturelle und politische Ausrichtung auf China hin eröffnete dem Inselreich nicht nur die Schätze der chinesischen Kultur, sondern, im Rahmen des offiziellen Gesandtschaftsverkehrs, auch die Vorteile eines ausgedehnten Handels, der die Insel Okinawa mit ihrer Hauptstadt Shuri, dem heutigen Naha, im 15. und 16. Jahrhundert zum bedeutendsten Handelsplatz Ostasiens werden ließ.  Es wird in heutigen Abhandlungen oft auf das historische Wahrzeichen des König-reiches Ryukyu verwiesen, ein Tor mit einer Inschrift aus dem Jahr 1554, in welcher das Königreich vom damaligen chinesischen Kaiser als (in jap. Lesung) Shurei no kuni, dies bedeutet Land der Sittlichkeit, gepriesen wird, dies aus chinesischem Munde die höchste aller denkbaren Auszeichnungen.  Das Tor, Shurei no mon, bildet heute wieder das Zentrum des vor wenigen Jahren rekonstruierten Schloss Bezirks in Naha/Shuri. Auch dies mag Grund für die verschiedene Schreibweisen der Kanji für Goshinryu – Kempo sein, da die Zeichen so-wohl chinesisch, okinawanisch oder japanisch interpretiert und gelesen werden können. Genaues hierzu lässt sich heute nicht mehr feststellen.